Mittwoch, 14. April 2010

Thomas Janneschitz

Heute beginn ich mit dem Lesen eines für mich hoch interessanten Buches: „Auf Schienen durch Wien“ von Harald Marincig aus dem Jahre 1995.


Hier erfahre ich, dass die allererste Wiener Straßenbahn im Jahre 1843 vom Schottenring zur Jägerstraße fuhr. Damals wurde sie von Pferden gezogen. Erst ab 1897 fuhr die erste elektrische Straßenbahn, und zwar
verlief die Strecke von der Vorgartenstraße über Praterstern, Franz Josef-Bahnhof, bis zum Westbahnhof und wendete bei der Wallgasse. 1898 wurden zwei weitere Strecken elektrifiziert, und zwar von der Ausstellungsstraße zur Rotundenallee und von der Radetzkybrücke zur Prater-Hauptallee.

Nachdem die einzelnen Strecken nur geringfügig ausgebaut wurden, übernahm die sogenannte „Bau- und Betriebsgesellschaft für städtische Straßenbahnen in Wien“ auch die Mehrheit der Anteile von der Firma Siemens-Halske. Danach wurde nach und nach das gesamte Netz der
Pferdestraßenbahn allmählich auf Elektrizität umgestellt. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde auch die dampfbetriebene Stadtbahn elektrifiziert.

In der Zwischenkriegszeit fuhren die meisten Straßenbahnen. Im Zweitem Weltkrieg erlebte die Tramway-Gesellschaft ihre Beförderungshochleistung. Im Jahre 1943 benützten fast 750 Millionen Menschen die Tramway.